'''''''''''''''' Philosophie: Religionskritik
Ich habe die Abteilung Religionskritik umstrukturiert.
Zur neuen Struktur bitte hier entlang!
(Auf dieser Seite liegen noch die "alten Restbestände", alles das, was noch nicht neu eingeordnet ist.)
Weltreligionen


       Wahrheit nicht genau
       Jumping to conclusions
       Vernunft oder Gefühl    

Dummheit
       dümmste Religion

religiöser Stil

Religion als kranker Bruder des Humors

Trash-Religionen

Vermischtes

Interessante Links

Weltreligionen, verschiedene Ansätze

Die folgende, weit verbreitete, halb scherzhafte Aufzählung zeigt, dass Religion als Mittel im Umgang mit dem Elend der Welt verstanden wird, und dass in verschiedenen Kulturkreisen die verschiedensten Ansätze "ausprobiert" werden. Offenbar mit mäßigem Erfolg, denn keine der Methoden konnte den anderen ihre Überlegenheit plausibel machen. Alles nicht ganz ernst zu nehmen, was man schon daran sieht, dass Atheismus unter die Religionen gerechnet wird.

Taoism Shit happens. Das Elend zur Kenntnis nehmen, gelten lassen
Confucianism Confucius said, shit happens. Dasselbe, aber mit personifizierter Autorität, hilfreich beim Regieren
Buddhism If shit happens, it is not really shit. Das Elend weg interpretieren. Erleuchtung als Erkennen des Sinns des Pfahls im eigenen Fleisch. Autsch!
Zen Buddhism What is the sound of shit happening? Genau zuhören: Die Zwischentöne des Elends erfassen
Hinduism This shit happened before. In gut abgelagertem Elend herumrühren. Davon können Heerscharen von Priestern leben.
Islam If shit happens, it is the will of Allah. Das Elend in Unterwürfigkeit ertränken. Hilfreich als Basis für jegliche Herrschaft.
Protestantism Let shit happen to someone else. Das Elend ist ein schwarzer Peter für den anderen. Gut für Herrschaft durchs Freund-Feind-Schema.
Catholicism If shit happens, then you deserve it. Das Elend zur Förderung von Schuldgefühlen nützen. Wer sich schuldig fühlt, lässt sich leicht regieren.
Judaism Why does this shit always happen to us? Das Elend permanent hinausjammern. Kathartisches Selbstmitleid.
New Age Affirm that shit does not happen to me. Das Elend vom eigenen Ich fern halten
Atheism I don´t believe this shit. Dem Elend des religiösen Glaubens die Gefolgschaft verweigern.
Rastafarianism Let´s roll this shit up and smoke it. Das Elend in eine Tüte rollen und weg rauchen. (Fördert die Regierbarkeit einerseits, andererseits auch wieder nicht.)
Wär' einer droben in Wolkenhöh'n
Und würde das Schauspiel mit anseh'n
Wie mitleidlos, wie teuflisch wild
Tier gegen Tier und Menschenbild,
Mensch gegen Tier und Menschenbild
Wütet mit Zahn, mit Gift, mit Stahl,
Mit ausgesonnener Folterqual,
Sein Vaterherz würd' es nicht ertragen;
Mit Donnerkeilen würd' er drein schlagen;
Mit tausend heiligen Donnerwettern
Würd' er die Henkersknechte zerschmettern.


Friedrich Theodor Vischer, Dichter 1807-1887


Sie nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau

Religiöse haben keine Ahnung, aber sie machen ein System daraus. Das geht, weil sie die Erkenntnislöcher mit allerlei Phantasievorstellungen (auch Lügen) füllen (lassen). Im Sinne der konstruktivistischen Erkenntnistheorie formuliert: Ihre Konstruktionen sind im besten Fall grob fahrlässig. Wären es Häuser, sie würden alle zusammenfallen. (Zu einem religiösen Architekten kann man kein großes Vertrauen haben, es sei denn, er wäre "schizoid", d. h. in seinem Verhalten gespalten: unreligiös bei seiner Berufsausübung).

Religiöse nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau. Sie tendieren dazu, sich leichtfertig irgend etwas zusammenzuglauben - oder sich irgend etwas glauben machen zu lassen, wenn ihnen dafür was Schönes versprochen wird.

Es mit der Wahrheit ernst zu nehmen, bedingt die selbstverständliche und grundsätzliche Bereitschaft zur Kritik - etwas was dem religiösen Glauben diametral entgegen steht. Denn Kritikbereitschaft bedeutet die Bereitschaft, Auffassungen bei Bedarf jeder Zeit wieder fallen zu lassen, im Bewußtsein, dass alles "Glauben" nur vorläufig sein kann. Religiöses Glauben aber ist eine Art Heiratsversprechen an eine Ideologie, ein entschlossenes Sich-Festklammern, es wird zu einer Frage von Loyalität, von Treue...

Die "Freiheit", die von Religion versprochen wird, ist die Freiheit von Wahrheit, von den mühsamen Aspekten des Genaunehmens der Realität. Es ist etwas Läppisches, Albernes im "befreiten" Lachen dessen, der sich seinen Realitätssinn durch den Weihrauch-Dunst religiöser Heilsphantasien vernebeln lässt... (Und natürlich rächt sich die Realität früher oder später.)

Folgerung: Weil Religiöse es also mit der Wahrheit nicht so genau nehmen, ist ihnen nicht zu trauen. Bei Religiösen kann man grundsätzlich vermuten, dass sie einen belügen, eventuell ohne es überhaupt zu merken. Wahrheit ist für sie tendenziell etwas beliebig Formbares, Knetbares. Das beherrschende Formprinzip hierbei ist  eine Gemengelage überwiegend aus  Ängsten, Wunschdenken und Loyalitätsstreben. Sie haben erfahren, dass es "normal" sei, sich irgendeine Meinungspampe einfüllen zu lassen. Normalerweise passiert eben nichts Schlimmes, wenn man z. B. behauptet, die Welt sei von einem allmächtigen Osterhasen (oder Gott, was im Prinzip dasselbe ist) erschaffen worden...

(Ein anderer Grund, Religiösen nicht zu trauen, ist, dass sie es auch mit Ethik und Moral nicht so genau nehmen Religion und Moral)

Jumping to conclusions

"Jumping to conclusions" ist im Englischen, wenn jemand unzulässig schnell Schlüsse zieht, also ohne diese genügend bedacht zu haben. Im Gespräch mit Religiösen fällt häufig auf, dass sie oft - ohne lange zu überlegen - die wildesten Behauptungen, dass etwas so oder so sei, aufstellen. Als Gesprächspartner ist man dann immer wieder genötigt, Einwände zu machen in der Art: "Aber das kannst du doch garnicht wissen!" Oder: "Wie um alles in der Welt kommst du denn darauf!?" Auffällig dabei ist, dass diese wilden Behauptungen mit extremer Geschwindigkeit "generiert" werden. Vergleichbar etwa mit der Schreckreaktion, die ja auch extrem schnell ist, weil sie vor jeglichem Denkvorgang, quasi automatisch erfolgt. Vergleichbar ist dies auch mit Reaktionen, die in der Dressur aufgebaut werden (gilt für Tiere UND Menschen!). Der Reaktion vorausgehende Abwägungen wären da nur störend. Charakteristisch ist auch der Brustton der Überzeugung, der gerade bei den absurdesten Behauptungen ertönt. Mir fällt dabei eine Szene in Bunuels Film "Die Milchstraße" ein, in der ein Pfaffe zu einem Zweifler mit erstauntem Augenaufschlag sagt: "Aber alle Welt ist doch heutzutage katholisch!"

Herz oder Hirn

An den religiösen Augenverdrehern beklage ich nicht, dass sie zu viel Gefühl haben, sondern dass sie zu wenig Vernunft haben oder anwenden. Tatsächlich habe ich welche kennen gelernt, die von beidem zu wenig hatten, insbesondere auch zu wenig Gefühl, und das bisschen war auch noch völlig vermurkst. Dieser Zustand schien sie davon abzuhalten, ihren Verstand zu gebrauchen...

Das Beten

"Lieber Gott,
wir danken dir für gar nichts,
wir haben alles selber bezahlt."

(Bart Simpson)
    "Wenn ich mit Gott spreche, heißt das Gebet.
Wenn Gott mit mir spricht, heißt das Psychose! – Warum?"

(Eckart von Hirschhausen)


Dumme Religion

Christentum als dümmste Religion

Der Autor M. S. Salomon ("Stollbergs Inferno") zur Begründung, warum er das Christentum für die dümmste aller Religionen hält:

"Christen glauben nicht nur trotz Hitler, Hunger, Haarausfall an die Allgegenwart eines allmächtigen, allgütigen Gottes. Ihr Gott leidet zudem auch noch an einer höchst seltsamen multiplen Persönlichkeitsstörung (Dreifaltigkeit), was sich u.a. darin ausdrückt, dass er nach einem ärgerlichen Streit mit seinen Geschöpfen (Sündenfall) zunächst 99,99 Prozent allen Lebens vernichtet (Sintflut), dann einen Teil seiner selbst (Gottsohn) von einer antiken Besatzungsmacht (den Römern) hinrichten lässt, um mit sich selbst und seiner Schöpfung wieder im Reinen zu sein (Erlösung). Im Andenken an diese hochgradig psychopathologische Erlösungstat feiern die Christen Woche für Woche ein merkwürdiges Ritual, in dem eigens dazu ausgebildete Zeremonienmeister geheimnisvolle Zaubersprüche sprechen. Hierdurch werden profane Teig-Oblaten in den sich anscheinend milliardenfach replizierenden Leib des hingerichteten Erlösers verwandelt, der dann von den Gläubigen sogleich verspeist wird. Der Zweck dieses rituell-kannibalischen Aktes ist ebenso obskur wie der Akt selbst: Angeblich soll er die christlichen Jesu-Leib-Vertilger vor Todsünden und dem Einfluss Luzifers bewahren und verhindern, dass die Gläubigen nach ihrem Tod in dem ewigen Flammenmeer einer imaginären Hölle darben müssen… Ich meine, die in vielerlei Hinsicht intellektuell gefährdete Gattung Homo sapiens hat sicherlich einiges an Unsinn fabriziert, die christliche Erlösungssaga aber setzt dem schier unerschöpflichen Arsenal hominiden Schwachsinns zweifellos die Krone auf. ..."

Stollbergs Inferno Vorstellung des exzellenten Buchs

Religiöser Stil

Stil: Verschiedene Prozesse werden zentral gesteuert, und zwar zwangsläufig von einer begrenzt komplexen Steuerung mit einem begrenzten Repertoire von Reaktionsmustern. Menschliches Verhalten, auch Denken, folgt einer begrenzten Menge von Verfahrensweisen. Hat sich ein Verfahren in einem Bereich bewährt, wird es auch in anderen Bereichen eingesetzt.

Religiöser Stil: Die Tendenz, sich etwas zusammenzuglauben, fremdgesteuert von Loyalitäts- und Wunschdenken, Unfähigkeit und Unwillen zu eigener Kritik, dadurch unscharfes Verhältnis zur Wirklichkeit. Resultat: Desorientierung! Konsequenz: Der Versuch, dieses "Schwindelgefühl" dadurch zu kompensieren, dass man die vermeintliche Orientierung bei (realen oder eingebildeten!) Führerfiguren und deren Lehren sucht...

Der religiöse Stil hat Auswirkungen in vielen Lebensbereichen:

In der Medizin, hauptsächlich der "alternativen", die leider oft unwissenschaftlich-ideologisch ist. - Was da so alles geglaubt wird... ("Wer heilt, hat recht")



Religiöser Stil beim Autofahren: Wenn auf dem Auto vor mir ein religiöses Emblem ("Fische") zu sehen ist, halte ich immer doppelten Abstand... Traumatische Erinnerung an mit dem Handy herumfuchtelnd telefonierende griechische Busfahrer auf engen Bergstrecken, am Rückspiegel baumelte ein Kruzifix...

Religiöser Stil bei der Reparatur eines Fernsehgeräts - eine lustige Vorstellung: Das Prinzip der Erkenntnis durch Offenbarung beim Inspizieren einer Ablenkeinheit...

In der Landwirtschaft (Vollmondaussaat...) fällt religiöser Stil kaum negativ auf, wegen schwer durchschaubarer Multikausalität / Chaotik der Zusammenhänge... Solche schwer durchschaubaren Situationen gab es in der früheren Menschheitsgeschichte sehr viel öfter. Chancenlosigkeit beim Versuch die Welt zu verstehen zwang unsere armen Vorfahren zum religiösen Stil. Ihnen ist verziehen, nicht aber den Heutigen!

Das Phänomen des von Wirklichkeitsängsten entlastenden Gottvertrauens (Christen sollen sich "geborgen" fühlen (auch wenn sie mit dem Gesicht auf die kalten Bodenfliesen der Wirklichkeit knallen). Wenn ein Schüler statt sich auf eine Klassenarbeit vorzubereiten, betet... Oder wenn ein Firmeninhaber, statt Kalkulation und Marktanalyse zu betreiben, einen Kursus "positves Denken" absolviert. Der Schüler läuft Gefahr, sitzen zu bleiben. Der Unternehmer wird kaum eine große Zukunft haben...

Die Sache mit den "Handystrahlen", also mit den Ängsten vor der angeblich krank machenden Hochfrequenz, die von den Mobiltelefon-Sendeantennen ausgehen soll. Ganz typisch religiös! Man leidet unter diffusen Ängsten bzw. realen Krankheiten oder sonstigen Abträglichkeiten wie z. B. Totgeburten beim Stallvieh usw... Statt sich nun aber ernsthaft mit den möglichen Ursachen zu befassen, rennt man irgendwelchen "Baubiologen", selbst ernannten Fühligen und Sehern hinterher. Auch hier gilt: Sie haben keine Ahnung, was sie nicht davon abhält, ein System daraus zu machen...

Religion als kranker Bruder des Humors

Vielleicht ist Religion eine "besondere" Abart des Humors. So wie sich der lachende Mensch quasi mit einem Ruck der Ketten der Vernunft entledigt, wenn er allzu arg leidet, aber plötzlich begreift, dass der Hauptanteil des Leidens aus dem krampfhaften Festhalten der Vernunft an sich selbst entsteht... Die Vernunftaber soll doch gefälligst das Leben erträglicher machen! Tut sie das regelmäßig gerade nicht, dann wird sie selbst zur eigentlichen Quelle des Leidens, - dann also zur Hölle mit ihr!

Das Lachen ist das spontane Fallenlassen oder Wegwerfen der in blockierte und blockierende Körperhaltung eingegrabenen, zum Leben ansonsten notwendigen ernsten Vernunft. (Auch wenn der Vernunft oft vorgeworfen wird, sie wirke leblos, so ist doch das (Über-)Leben ihre Funktion.) Im Lachen zuckt der Körper unbeherrscht. Sprache, Mimik und Gestik "entgleisen". Dieses Abwerfen auch des Schutzes (der Panzerung) ist Befreiung für eine kurze erholsame Zeitspanne. Danach kann der Organismus wieder erfrischt weiter Ernst aufbauen und im Sinne des Lebens "funktionieren"...

Die Religion allerdings versucht diese Ausnahmesituation zu einem permanenten Prinzip zu erheben. Sie macht den vielleicht selbst schon komischen Versuch, diese kurze Entspannung im Vernunftfreien zu einem Dauerzustand zu machen. Damit freilich wird die Grenze zum Verrückten überschritten. "Am (allzu) vielen Lachen erkennt man den Narren." Das Dauerlachen kehrt nun das erholsame Prinzip ins Gegenteil um. Nun müsste sich der Betroffene eigentlich alsbald vom Lachen erholen! Das Fallenlassen der Vernunft ist nun zur Krankheit geworden: Resultat ist der endgültige Absturz, das Liegenbleiben. Ein Organismus in Dauerentspannung kann kaum überleben. Alles wird lächerlich. Leiden entsteht nun nicht mehr aus der Übermacht der Vernunft heraus, sondern aus dem Mangel an Vernunft. Den Menschen wird die eigene Stärke genommen, die in der notwendigen Anspannung durch die eigene Vernunft liegt. Die Opfer der Religion werden amöbenhaft, abhängig von den auf sie von außen einwirkenden Impulsen, leicht beherrschbar.

So ist die religiöse Anti-Haltung zur Vernunft etwas Läppisches, sie ist Verrücktheit, Dummheit, Verdrängung, eine lächerliche Haltung, von der ein Funktionieren nicht erwartet werden darf. Den Luxus des Sich-Abwendens von der schützenden, stärkenden Vernunft kann ein Lebewesen sich eben nur ausnahmsweise, wie beim Lachen, leisten. Wie  aber kommt es dann, dass das Religiöse nicht längst vom Erdboden getilgt ist?  Offenkundig leben die Religiösen, und das Religiöse hat über viele Jahrtausende sogar den Normalfall dargestellt. Die Auflösung des Widerspruchs ist nicht schwer: Sie liegt in der Beobachtung, dass es die Religiösen (in Reinkultur) eigentlich garnicht gibt. Denn Religiosität ist immer mit dem Schizoiden verbunden. Der Religiöse ist mal so, mal so. In einem Moment ist der Bischof ein heiliger Mann, im nächsten Moment frisst er sich (vernünftig!) den Wanst voll. Die Momente, in denen die Vernunft wirklich verworfen ist, sind in Wirklichkeit dünn gesät. Unterm Strich bleibt auch der heilige Mann überwiegend das Tier, das weiß, wie hilfreich ihm die Vernunft ist. Wenn ihm kalt ist, wird er nicht beten sondern etwas anziehen. Wenn ihn die Gier treibt, wird er sie mit den erlernten Methoden zu befriedigen wissen. Die natürliche Vernunft, die dafür sorgt, dass die notwendigen Bedürfnisse erfüllt werden, ist in Wahrheit tausendmal stärker als jede religiöse Inbrunst. Der heiligste Wüstenprophet wird zum vernünftigen Wesen, solange er Hunger hat. Das Wegwerfen der Vernunft bleibt doch der Ausnahmefall.

Bei genauer Betrachtung beobachtet man, dass religiöse Vernunftfeindlichkeit in Wirklichkeit sehr vernünftig benützt wird. Hier handelt es sich offenbar geradezu um eine Standardtechnik des Beherrschens anderer, die dazu dient, die Vernunft untergeordneter Individuen im Interesse eigener Vernunftziele zu schwächen. Religion als K.O.-Droge, die die Mächtigen dem Volk verabreichen, eben Opium fürs Volk.

Trash-Religionen

Es gibt Trash-Religionen wie es Trash-Fernsehen (dümmliches Privatfernsehen), Trash-Kunst (Trivialkunst), Trash-Essen ("Fastfood": Ami-Matschpappfraß), usw. gibt. Religionen bzw. Ausprägungen von Religionen, deren "Theologien" nicht auf hohem Niveau widersprüchlich sondern in ihrem Wahrheitsanspruch ganz einfach ignorant-arrogant sind. Geprägt auch von schlechtem Geschmack - ja, auch das ist ein Kriterium! Auf dem Niveau von bunten Illustrierten beim Zahnarzt. Mit der literarischen Qualität eines Mickymaushefts. Von der Erhabenheit eines Narhallamarschs, abgespielt in einer dieser unsäglichen Karnevalssitzungen... Offenbar fabriziert und attraktiv für Leute, mit denen auf dem selben Planeten zu wohnen man eben leider das Vergnügen hat...

Eigentlich seltsam, dass gewisse Sekten nicht noch mehr Zulauf haben. Privatfernsehen und Schmuddelillustrierte finden viele Fliegen, die so etwas geil finden. Die USA sind da "logischer": Trashreligionsanhängern nach dem Maul zu reden ist dort wahlentscheidend. (Ignoranz und Arroganz scheint auch ein Merkmal derer zu sein, die dort Wahlen gewinnen.) Sind die Amis in der Beziehung vielleicht einfach demokratischer? Oder zeigt sich vielleicht hierin, - in der Tatsache, dass bei uns selbst populistischer Religionstrash nur noch wenige hinterm Ofen vor lockt, - die eigentliche Schwäche des Religiösen in unserer mitteleuropäischen Kultur?

Wer oder was ist schuld am Erfolg des Trash? Stellen Sie sich vor, ein gewisser Sangeskünstler, der mit der Schweißerbrille, würde eins seiner auf konturlos getrimmten deutschen Volkslieder zum Besten geben. Es ist vorstellbar, dass jemand hiervon wirklich zu Tränen gerührt, dass sein intimstes Inneres berührt wird. Triviales Gesinge kann dazu ausreichen, ihm ein quasireligiöses Heilserlebnis zu geben. Das ist das Wesen des Trivialen, des Trash. Es hat damit zu tun, dass blöde Seelen vorzugsweise durch Blödes berührt werden...

Mixed Pickles

(Sammelsurium unausgereifter Ideen)

Vollkommenheit

Wie hat Gott die Welt doch so herrlich gemacht... (frei nach Schopenhauer)



"Schafft das Unvollkommene weg, dann allein könnt Ihr Gott demonstrieren ... Man kann das Böse leugnen, aber nicht den Schmerz ... Warum leide ich? Das ist der Fels des Atheismus. Das leiseste Zucken des Schmerzes, und rege es sich in einem Atom, macht einen Riß in der Schöpfung von oben bis unten."  (Aus: Georg Büchner, Dantons Tod)


Alles wo es hingehört:

Träume ins Schlafzimmer, beim Autofahren haben sie nichts zu suchen.

Ehrfurcht vor der Natur, aber nicht vor einem Papst oder vor einem "Gott".

Märchen ins Kinderzimmer oder ins Nachmittagsprogramm, aber den Pfaffen glaube ich nichts.



Religion und das Lachen

"Der aufgeschlängelte Bink" ist die Bezeichnung für den Gekreuzigten im Rotwelschen, einer alten Landstreicher- und Gaunersprache.

"Gott lässt sich nicht spotten"

Viel praktizierte Religion hat etwas Komisches an sich: Machtausübung durch alte Männer in Frauenkleidern, überhaupt diese Riten!

Diese mühsam zusammengehaltenen Zwangscharaktere mit ihren Dogmen, deren innere Widersprüche offensichtlich sind! Ein ironischer Nadelstich, ein Lachen an unpassender Stelle, und alles droht auseinander zu platzen. Nach Ansicht des frz. Philosophen Henri Bergson ist das Lachen der Preis, den die Öffentlichkeit von Menschen einfordert, deren Vorstellungen bzw. Verhalten starr, rigide ist.

Das verschmitzte Lächeln in den Augenwinkeln manch eines Christenmenschen mag von folgendem Sachverhalt herrühren: Sie haben wenig investiert, gerade mal dass sie öfter bis regelmäßig zur Kirche gehen, den Namen des Herrn nicht unnütz im Munde führen, evtl. noch Kirchensteuer bezahlen, usw... Dafür haben sie bekommen: einen Berechtigungsschein für ewiges Leben plus die "Gewissheit", dass sie zumindest nicht im ewigen Feuer schmoren werden wie die anderen, die Heiden... So gesehen, ist die Verschmitztheit des Christenmenschen der stille Triumph des Händlers auf dem Markt, der sein Gegenüber erfolgreich über den Tisch gezogen hat. Gottesvorstellung kleiner Viehhändler...

Trost

Frage, ob Trost durch nicht den Tatsachen entsprechende Aussagen nützlich ist. Kinder tröstet man gelegentlich auch mit erfundenen Geschichten. Sind nicht manche anscheinend erwachsene Menschen wie Kinder? (Im Christentum sollen sie es ja auch sein.)



Psychoanalyse

Religion als zwanghafte Neurose entstanden aus dem Ödipus-Konflikt (Konflikt mit dem Vater), Komplex Religion + Auflösung desselben.
Religion als Verdrängungsmechanismus gegen das Offensichtliche: eine besonders anspruchsvolle Aufgabe, die besonders ausgefeilter Methoden bedarf...



Das Heilige

Das Heilige ist Zentralbestandteil jeder also DER Religion.

Das Heilige ist eine Schutzfunktion. Unberührbar, schutzwürdig, auch wenn es sich bei näherem Betrachten um Müll handelt. Sowas darf man garnicht denken. Das "Kraftfeld" um den Komposthaufen. Gegenwehr verboten. Ein Tabu. Wenn man von einem neurotischen religiösen Komplex redet, dann ist das Heilige dessen Panzer und dient dazu, diesen vor der Analyse durch die Vernunft zu schützen. Das Heilige dient dem Schutz der religiösen Neurose, der Verdrängung.

Führt reflexartig zum Aufwärtsdrehen der Augen. Signale des Heiligen: bunte Gewänder, poliertes Silber, Riten, alles was imponiert und danach aussieht, dass niemand es je gewagt hat, den Gegenstand, den Raum, die Vorstellung zu penetrieren. (Ja, auch die Jungfrau...)

Damit verwandt: das Andächtige, das Weihevolle...

"Diese Holzfigur ist dem Heiligen XY geweiht" bedeutet: Du darfst sie nicht zerhacken und verheizen, auch wenn sie hässlich und dir kalt ist...

Woran erkennt man das Heilige? (Was sind Signale des H.?)
Wo kommt das Heilige her? Wozu führt das Heilige?
Für wen ist das Heilige wichtig? Wem nützt das Heilige? Wem schadet es?




Mythologisches Denken

Reminiszenz aus der Zeit, "als das Wünschen noch geholfen hat..."
z. B. das Beten...

In die Zukunft blicken:
Eine mögliche religiöse Neu-Erfindung wäre z. B. das Klo-Orakel: nach dem morgendlichen Stuhlgang beim Blick in die Kloschüssel aus dem sich zeigenden Anblick die Zukunft für den Tag "sehen".
Die alten Römer machten es ähnlich mit den Innereien geschlachteter Tiere.



Toleranz

Desinteresse an der Religion als Folge einer ausreichenden Beschäftigung mit derselben. Mildes Toleranzlächeln als Mauer der Weisheit gegen das Religiöse. Das Duldungsurteil lautet: "Wem schadet das schon?" Ja, es kann schon schaden. Es hat schon viel geschadet, und von selbst wird es damit nicht aufhören...



Auflösung: Analyse

Das Ziel ist die Auflösung der Religion durch Analyse des Komplexes. Analog zur psychoanalytischen Methode. Religion habe keinen Platz mehr. Die "funktionalen Andockstellen" lösen... Der Prozess ist schon recht weit fortgeschritten, der Wissenschaft sei Dank. Aber die Wissenschaft reicht nicht überall hin...



Positive Utopie möglich?

Wie müsste eine "Religion" aussehen, die ich akzeptieren könnte?

Kein Glauben im o. g. Sinn! Kein "Gott"! Keine dogmatischen Fesseln! Integration des "kosmischen Gefühls"! Eine Praxis, die besseres Leben ermöglicht! Auch des sozialen Zusammenlebens der Menschen! Eine "Ideologie", die nicht für politische Schafhaltung taugt!

===> so etwas wie ein aufgeklärter (dogmenfreier) Buddhismus?



Schlechte Kirche - guter Glaube

Weit verbreitete Ansicht, die Kirchen seien zwar miese Organisationen zur Veräppelung und Unterwerfung der Menschen, aber: Das alles sei nur ein MISSBRAUCH der - im Grunde guten - Religion.

Dabei wird vergessen, dass die Inhalte der "guten Religion" samt und sonders Einimpfungen der Kirchen sind. Fast niemand hat seine "gute Religion" eigenständig entwickelt. Es handelt sich immer um Variationsformen des von den Religionsorganisationen (hierzulande den Kirchen) ausgebrüteten Gifts...






Nicht so ganz zum Thema:
*

Sich aus dem Dilemma herausfantasieren

Zitat eines Gästebuch-Eintrags auf http://www.dittmar-online.net (Hervorhebungen von mir):

"Nur mal so überlegt!! Alles Geschehen in der belebten Natur folgt ohne Ausnahme dem genetischen Zwang, sich auf Kosten anderen Lebens Vorteile zu Erhaltung des eigenen Lebens und damit der Art zu verschaffen. Jegliches Leben unterliegt diesem Kreislauf des "fressen und/oder gefressen werden" , des entstehens, bestehens und vergehens, auf seine ganz besondere Art und Weise. Diesem Naturgesetz des Selbsterhaltungstriebes kann sich KEINER entziehen, kein Theist, kein Agnostiker und kein Atheist, kein Grashalm und kein Wasserfloh, keine Amöbe und kein Virus, alle unterliegen dem unabänderlichen und unerbittlichen Gesetz des Kreislaufes Geburt, Leben und Tod, alle sind ihm gemeinsam hilflos ausgeliefert !! Allein nur dem Häuflein komplex organisierter kosmischer Materie, das über sich selbst nachdenken kann und sich den Namen Mensch gegeben hat, ist sich der makabren Tatsache bewußt, daß er mit seiner Geburt schon wieder den Weg zum Tode beschreitet, sein Todesurteil wird schon - von wem wohl - mit seiner Zeugung ausgesprochen, unerbittlich und gnadenlos !! Welch ein Widerspruch bestünden aber zwischen den evolutionären Zwängen zum überleben..... und dem permanenten Wissen um das unvermeidbare Ende, dem täglich geführten, letztlich aussichtlosen "Kampf" ums Überleben, wenn dem nicht eine evolutionäre Überlebensstrategie die menschliche Fantasie und Einbildungskraft entgegengesetzt hätte, unser ganzes Spektrum emotionaler Möglichkeiten und Fähigkeiten! Damit können wir unseren irdischen Abschied verdrängen und uns herausfantasieren aus dem Dilemma unserer bewußten Endlichkeit, WIR, "DIE KRONE DER SCHÖPFUNG", werden doch wohl eine Ausnahme in der Unerbittlichkeit der Naturgesetze sein, wir bilden uns eben eine Wiedergeburt ein, einen Schöpfer der uns liebt, - welch beruhigende Einbildung - der uns aber trotzdem nach unserem physischen Exitus selektivbehandelt. Je nach der Art der Untertänigkeit zu ihm, je nach den Mitteln der Selbsterhaltung, die er uns erst aufgezwungen hat, in einen Himmel oder eine Hölle, ganz ähnlich wie im Märchen vom Aschenputtel ! ! Oh Gott oh Gott, so simpel ist das christliche Gedankengut, was soll man da noch lange über den Sinn und Ziele des Lebens philosophieren, wenn sie doch schlicht und einfach heißen.....entweder pro oder kontra religiös/ideologischem Selbstbetrug! So einfältig muß Glaube sein, damit es auch der Naivste - nicht nur hier im GB - kapieren und sich aufs sterben freuen kann ! !"
Es gibt wichtige Fragen und solche, die eher sekundär sind. Hier ist eine ganz zentrale Frage, zu der jedoch noch viel zu wenig gesagt wurde:

Die oben formulierte Überlegung zieht beinahe zwingend eine andere nach sich: Wenn ich einigermaßen glücklich leben, mich jedoch nicht aus dem Dilemma des Überlebenwollens einerseits und des Sterbenmüssens andererseits herausfantasieren will:
Wie mache ich das? Wie kann ich leben, wenn ich doch sterben muss und mir dessen bewusst bin?
Und bitte: Ohne allzu viel aufwendiges Hirnkino, Verdrängung und Selbstbetäubung! (Sonst könnte ich ja gleich beim Opium der Religion bleiben.) Der Wert und das Schicksal jeglicher Religionskritik scheinen mir von den Antworten auf diese Zentralfrage abzuhängen.

Ein paar unsortierte, wenig überdachte Überlegungen dazu:

---> Diese Zentralfrage würde den Kanal für eine neue Lebenskunst öffnen! Eine positive Philosophie in dem Sinn, dass man nicht davon ausgeht, dass das Wegräumen des illusionären Gerümpels ausreiche. Es könnte sein, dass die eigentliche Arbeit erst danach beginnt. (So wie es nicht ausgereicht hat, den Kapitalismus abzuschaffen: Die eigentlichen Probleme kamen erst danach!) Die Existenz einer religionsfreien Lebenskunst, ein säkulares Gegenmodell gegen die Religion wäre vermutlich ein stärkeres Argument gegen die Religion als alle Hinweise auf deren Widersprüchlichkeiten.

---> Manche lieb gewordene Illusion muss man einfach aufgeben. Ich bin nicht aufgehoben "in der Hand Gottes". Niemand ist es. Muss ich akzeptieren, dass ich mich - unaufhaltsam - im freien Fall befinde? Wohl schon. Irgendwann wurde ich in die Welt gesetzt, ab da bewege ich mich mit konstanter Geschwindigkeit durch die Zeit, und ich weiß ganz sicher, dass ich irgendwann "aufschlagen" werde. Dagegen kann ich nichts tun.

---> Das Sein ist linear (Zeit, Bild des freien Falls). Das menschliche Bewusstsein aber ist es nicht. Es kann quasi-gleichzeitig an vielen Stellen in Zeit und Raum sein. Ein Ausweg? Vielleicht. Zumindest eine Art Ausgleich: Unser Bewusstsein ist es schließlich, das das Problem erst erzeugt hat.

---> Für jemanden, der sich der Tatsache bewusst ist, dass er sich, was seine Existenz betrifft, im freien Fall befindet, ist Angst ein Thema. (Aber für Religiöse auch.)

---> Lautet die Schlüsselfrage: "Wie kann ich vergessen?" (Resultatives Vergessen, nachdem etwas durchgearbeitet ist - im Gegensatz zum Verdrängen um sich mit einer Frage nicht zu beschäftigen) - ?

---> Gewinnen vielleicht Techniken des Selbst-Aufräumens an Bedeutung? Meditationstechniken? Vielleicht sogar sowas wie "gesunde Ernährung"? (Könnte sogar sein, dass regelmäßiger Stuhlgang ein Erfolg versprechendes Mittel gegen Religiosität ist! Es mag komisch klingen, aber es könnte was dran sein...)

---> Das Bewusstsein, sich im freien Fall zu befinden, muss vielleicht nicht von Haus aus negativ sein: Der Astronaut, der die wunderschöne Erde aus dem Fenster seines Weltraumvehikels sieht, befindet sich im freien Fall.  Ars vivendi als  Kunst der emotionalen Selbststeuerung, die unabhängig machen soll von illusionären Ideologien wie der Religion. Lebenskunst als innere Rhetorik der Selbsttröstung, Selbstmotivation oder Selbstberuhigung im positiven Sinn. 

---> Man soll den Beitrag der Religion zum "Wie kann ich leben..." auch nicht überschätzen. Die Segnungen der Religion gehen an vielen vorbei, die nicht verzweifeln. Und andererseits: Viele Gläubige verzweifeln doch. Es scheint so als bestünde eine relative Unabhängigkeit zwischen Lebenkönnen und Gläubigsein. Sollte das Problem vielleicht - zum Teil wenigstens - ein Hypnoseprodukt derer sein, die durch die Religion existieren??

---> "Der Mensch" braucht gewiss keine Religion. Allenfalls bestimmte Menschen. Z. B. solche, die von ihr abhängig gemacht wurden. Es wird auch nicht jeder eine religionsfreie Lebenskunst brauchen. Der Unsensible weiß garnicht was das soll. Dem Kerngesunden fällt was anderes ein. Der reine Elektronikfuzzy grübelt lieber über seiner neuen Schaltung...

---> Vielleicht kommt es ein wenig darauf an, wer man ist. Meine Katze hat andere Interessen und weniger (kein) Bewusstsein des freien Falls. Vielleicht wäre es ganz sinnvoll, ein wenig wie die Katzen zu werden. Oder wie der Bauer hinterm Wald, dem auch andere Themen wichtiger sind. Vielleicht muss ich nicht der sein (bleiben), den die wollten, die durch die Religion existieren...

---> Der o. g. Astronaut bewegt sich nicht auf einer langweiligen Geraden (dem kürzesten Weg). Er wird von mehr als einer Kraft bewegt. Er macht motivierte Umwege. Er beschäftigt sich allenfalls am Rande mit dem freien Fall, obwohl oder gerade weil ihm die Gesetze der Schwerkraft bekannt sind. Er wendet sich anderen Dingen zu. Er ist ein wenig wie die Katze oder der Bauer.

---> Übergangsphänomene: Bei religiös Sozialisierten sind Drogenentzugssymptome zu erwarten. Vorübergehend verstärktes Gefühl des freien Falls.

---> Eine gute, bewusste und praktikable Erkenntnismethodik wäre ein wichtiger Teil einer neuen Lebenskunst.

---> Eine neue Lebenskunst wäre zu einem guten Teil praktische Psychologie: Seelsorge im besseren Sinn. Selbsterkenntnis des erkennenden Subjekts wäre ohnedies eine Voraussetzung.

---> Eine neue Lebenskunst müsste auch mit den originären religiösen Gefühlen, die viele Menschen haben, gut umgehen können. Das Gefühl des Einsseins mit dem Kosmos in einer klaren Sternennacht oder das betroffene Erstaunen angesichts der Gewalt und der Schönheit von Natur sind nicht nur für "Esoteriker". Diese Gefühle sollen nicht ausgegrenzt und freigegeben werden zur Plünderung durch Leute, die daraus Ideologien ableiten wollen. Auf jeden Fall müssen solche originären religiösen Gefühle aus den Klauen derer befreit werden, die damit politische Schafhaltung betreiben. Das Randgebiet der Erkenntnis, das Numinose, die Ahnungen, vielleicht auch so etwas wie das "Wunder" sollen möglichst "zerstörungsfrei" säkularisiert werden.